Berechnung

Periodensystem umwandeln in Elektronenkonfiguration bestimmen

Die Elektronenkonfiguration beschreibt, wie die Elektronen eines Atoms auf die verschiedenen Energieniveaus und Orbitale verteilt sind. Sie ist entscheidend für die chemischen Eigenschaften eines Elements: Welche Bindungen kann es eingehen? Wie reaktiv ist es? Ist es ein Metall oder ein Nichtmetall? Für die Hauptgruppenelemente lässt sich die Elektronenkonfiguration direkt aus der Position im Periodensystem ablesen, was das Periodensystem zu einem mächtigen Werkzeug macht.

Schritt für Schritt

  1. 1 Bestimme die Ordnungszahl des Elements. Sie entspricht bei einem neutralen Atom der Gesamtzahl der Elektronen.
  2. 2 Fülle die Elektronenschalen von innen nach außen auf. Die erste Schale (K) fasst maximal 2 Elektronen, die zweite (L) maximal 8, die dritte (M) maximal 18.
  3. 3 Wende die Aufbauregel an: Elektronen besetzen zuerst das energetisch niedrigste freie Orbital (1s, 2s, 2p, 3s, 3p, 4s, 3d, 4p, ...).
  4. 4 Beachte das Pauli-Prinzip: Jedes Orbital fasst maximal 2 Elektronen mit entgegengesetztem Spin.
  5. 5 Beachte die Hundsche Regel: Bei gleichwertigen Orbitalen (z. B. den drei 2p-Orbitalen) wird jedes Orbital zuerst einfach besetzt, bevor eine Doppelbesetzung stattfindet.
  6. 6 Schreibe die Konfiguration in der Kurznotation auf: z. B. Sauerstoff (O, Z=8) als 1s2 2s2 2p4.

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Das interaktive Periodensystem auf interaktives-periodensystem.de zeigt die vollständige Elektronenkonfiguration für jedes Element mit einem Klick an. Perfekt zum Überprüfen deiner selbst ermittelten Konfigurationen.

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